MSM – Warum Schwefel ein lebenswichtiger Mineralstoff ist und wie Du einen Mangel erkennst

Frau in olive-grüner Sport Leggings dehnt ihr linkes Bein.

Lesezeit: 4 Minuten

Was ist MSM?

Mineralstoffe sind für den gesamten Körper wichtig und um die Bedeutung einiger dieser Mineralstoffe weißt Du vielleicht schon Bescheid: Magnesium, Calcium, Kalium für Muskeln, Knochen, Nervensystem und mehr – bestimmt kommen Dir ein paar davon schon bekannt vor oder Du hast schon mal davon gehört. Ein lebenswichtiger Mineralstoff, der ebenfalls zu Dir und Deinem Körper gehört, ist MSM. Die Abkürzung MSM steht für Methylsulfonylmethan – dabei handelt es sich um eine organische Schwefelverbindung.

Unser Körper ist auf Schwefel für eine normale Funktion jeglicher Prozesse genauso angewiesen wie auf all die anderen Mineralstoffe auch. So dient Schwefel als Baustein schwefelhaltiger Aminosäuren, die wiederum wichtig für zahlreiche Stoffwechselprozesse sind.

Wofür braucht der Körper Schwefel?

Auch wenn MSM als Mengenelement und lebenswichtiger Mineralstoff für den Körper meist etwas weniger bekannt ist, ist Schwefel ein nicht weniger essentieller Grundbaustein. Der menschliche Körper besteht zu 0,2 % aus Schwefel. Das mag erst einmal wenig klingen, doch diese geringen Mengen machen einen ziemlich großen Unterschied und verhältnismäßig doch eine recht große Menge aus: Schwefel ist das dritthäufigste Mengenelement in Deinem Körper.

Der Körper ist für eine Vielzahl an Stoffwechselprozessen auf den Mineralstoff angewiesen. Schwefelhaltige Aminosäuren sind ein entscheidender Baustein für Proteine und somit auch für viele Körpergewebe. Vor allem, wer viel Sport treibt, kann darum einen erhöhten Bedarf an Schwefel haben. Erfahre mehr zu der Bedeutung von Proteinen für Haut und Bindegewebe in unserem Blogpost Protein – so wichtig ist der Nährstoff für Haut, Haar und Bindegewebe. 

Frau dehnt sich auf Yogamatte.

Die höchste Konzentration an Schwefel im Körper findet sich daher auch in Bindegewebe, Nägeln und Haaren. Aber auch Sehnen, Knochen und Knorpel bestehen aus schwefelhaltigen Aminosäuren. Der Körper ist auf eine Zufuhr von außen angewiesen, da er Schwefel nicht selbst herstellen kann. Mehr zum Bindegewebe und wertvollen Tipps zur Stärkung erfährst Du auf dem Blog.

Traditionelle Heilkunden machen sich übrigens schon seit Jahrhunderten auch die wohltuenden Eigenschaften von Schwefel bei der äußeren Anwendung zu Nutze. Vielleicht hast Du schon mal etwas von Schwefelbädern gehört? Damals wie heute wurden und werden Schwefelbäder bei entzündlichen Hauterkrankungen, Allergien und sogar bei rheumatischen Erkrankungen genutzt.

Schwefel und Allergie

Wusstest Du das organischer Schwefel auch bei der Linderung von Allergiesymptomen helfen soll? Studien haben gezeigt dass Schwefelverbindungen entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften haben können. Eine Möglichkeit, Schwefel bei Allergien zu verwenden, ist der Verzehr von MSM (Methylsulfonylmethan), einem organischen Schwefel. Mehr über Heuschnupfen, die häufigsten Symptome und was Du auf natürliche Weise dagegen tun kannst liest Du auf unserem Blog.

Schwefelmangel: Symptome erkennen

Schwefel spielt eine Rolle für den gesamten Organismus – dementsprechend vielfältig können sich auch die Symptome eines Mangels äußern. Fehlt dem Körper Schwefel, kann sich das durch verschiedene länger anhaltende Symptome bemerkbar machen. 

Da Schwefel ein wichtiger Baustein für Körpergewebe ist, können beispielsweise auch Nägel, Haut und Bindegewebe von einem Mangel betroffen sein. Stumpfe Haut, der die Strahlkraft fehlt, brüchige Haare und Nägel und schlaffes Bindegewebe können Symptome sein.  Mehr zum Bindegewebe und wertvollen Tipps zur Stärkung erfährst Du auf dem Blog. Außerdem erfährst Du, was Deine Fingernägel Dir über Dein Wohlbefinden verraten.

Wie kann sich ein Schwefelmangel bemerkbar machen?

  • dauerhafte Müdigkeit
  • Gelenkbeschwerden 
  • spürbar langsamere Regenerationsfähigkeit nach körperlicher Anstrengung  
  • brüchige Haare und Nägel

Schwefelmangel und seine möglichen Folgen

Da organischer Schwefel Bestandteil von vielen körpereigenen Stoffen wie Enzymen, Hormonen und Aminosäuren ist und er auch noch für den Kollagenaufbau der Haut, Haare und des Bindegewebes gebraucht wird, kann ein Schwefelmangel vielerlei Folgen mit sich bringen: darunter Entzündungen, Hautirritationen, Müdigkeit und Verdauungsprobleme. Auch das Immunsystem und die Knochenbildung können betroffen sein. Der tägliche Schwefelbedarf beträgt in etwa 13 bis 25 mg pro Kilogramm Körpergewicht. 


Schwefelmangel im Blut Feststellen

Ein Schwefelmangel kann durch einen Bluttest festgestellt werden. Hierbei wird der Schwefelgehalt im Blutserum gemessen. Da Schwefel nicht nativ im Blut vorkommt, sondern an Proteine gebunden ist, wird in der Regel das sogenannte Cystein oder Methionin im Blutserum bestimmt. Cystein ist eine schwefelhaltige nicht-essenzielle Aminosäure. Methionin eine schwefelhaltige essenzielle Aminosäure. Mehr über Aminosäuren lernst Du in unserem dazugehörigen Blogpost. Ein niedriger Cystein-Wert im Blut kann auf einen Schwefelmangel hinweisen. Allerdings ist zu beachten, dass ein einzelner Bluttest nicht unbedingt aussagekräftig ist, da der Schwefelgehalt im Körper schwankt und von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Weitere Möglichkeiten, um einen Schwefelmangel im Körper festzustellen sind:

  • Analyse von Urin- oder Blutproben, um den Schwefelgehalt im Körper zu testen.
  • Bestimmung von Enzymaktivitäten, die von Schwefel abhängen, um auf einen möglichen Mangel zu schließen.

Welche Ursachen kann ein Schwefelmangel haben?

Ein Schwefelmangel kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Ein häufiger Grund ist eine unausgewogene Ernährung, die nicht genügend schwefelhaltige Lebensmittel enthält. Im Idealfall können wir unseren täglichen Schwefelbedarf über die Nahrung decken, denn rein theoretisch ist Schwefel in einigen verschiedenen Lebensmitteln – auch in pflanzlichen – in ausreichender Menge vorhanden. Lebensmittel, die einen hohen Schwefelgehalt aufweisen, erhalten diesen jedoch in der Regel über den Boden, auf dem sie wachsen. Je schwefelhaltiger die Böden sind, desto mehr Schwefel findet sich am Ende auch in der Nahrung wieder. 

Ein Großteil der Lebensmittel in Deutschland stammt allerdings noch immer aus der konventionellen Landwirtschaft – dort sorgen chemische Dünger und Pestizide dafür, dass der Schwefelgehalt in den Böden abnimmt und die darauf angebauten Lebensmittel weniger Schwefel enthalten. Durch bestimmte Bedingungen bei Transport und Weiterverarbeitung kann der Schwefelgehalt in Lebensmitteln weiter zurückgehen, da Schwefel temperaturempfindlich ist. Auch bei einer ausgewogenen Ernährungsweise kann daher ein Schwefelmangel entstehen und vielfältige Symptome verursachen. Eine unausgewogene Ernährung und bestimmte Erkrankungen sowie ein Ungleichgewicht der Darmflora können einen Mangel weiter begünstigen. 

Schwefelhaltige Lebensmittel

Schwefel steckt vor allem in Lebensmitteln, die meist auch einen hohen Eiweißgehalt aufweisen. Oftmals werden hier in erster Linie Produkte tierischen Ursprungs wie Fleisch, Eier und Milchprodukte genannt. Wer auf tierische Produkte verzichtet, sollte daher besonders auf eine ausreichende Versorgung achten und regelmäßig pflanzliche Lebensmittel, die reichlich Schwefel enthalten, in den Speiseplan einbauen. 

Walnusskerne auf weißem Hintergrund.

Pflanzliche Lebensmittel, die einen hohen Schwefelgehalt aufweisen können, sind zum Beispiel:

  • Nüsse
  • Kerne
  • Hülsenfrüchte
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Bärlauch

Sind diese Lebensmittel auf schwefelhaltigem Boden gewachsen, stellen sie gute Lieferanten für den wertvollen Mineralstoff dar. Aus diesem Grund solltest Du am besten darauf achten, vor allem Lebensmittel aus biologischem Anbau zu wählen. 

Unsere Kombinationstipps

Für eine ganzheitliche Unterstützung und Stärkung des körperlichen und geistigen Gleichgewichts, vor allem für die Funktion Deiner Gelenke und für Deine Regeneration, haben wir das Gelenke- und Regenerations-Paket für Dich zusammengestellt. Dort kombinieren wir MSM mit: 

Zur Erhaltung eines normalen Energiestoffwechsels und zur Stärkung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens haben wir MSM in unserem Stoffwechsel Paket kombiniert mit:


InnoNature MSM Kapseln

Schwefel ist ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers und der gesamte Organismus ist auf das Mengenelement angewiesen. Ein Schwefelmangel kann dementsprechend eine Vielzahl an Symptomen mit sich bringen – eine ausreichende Versorgung mit organischem Schwefel kann Dein Wohlbefinden wiederum auf vielen Ebenen unterstützen. In unseren MSM Kapseln (natürliches Methylsulfonylmethan) steckt die volle Kraft der Natur: Der aus fermentiertem Mais gewonnene organische Schwefel ist natürlich und frei von synthetischen Stoffen. Der Meshfaktor gibt die Partikelgröße und somit den Mahlgrad des MSM an. Je feiner dieser ist, desto besser kann MSM vom Körper resorbiert werden. Mit einem Meshfaktor von mind. 40 % und aufgrund des natürlichen Ursprungs sind unsere MSM Kapseln besonders hoch bioverfügbar – Dein idealer und hochkonzentrierter Lieferant für organischen Schwefel.

InnoNature MSM Kapseln.
✔ Hochkonzentrierter und natürlicher Lieferant von Schwefel.
✔ Lebenswichtiger Mineralstoff und Baustein unzähliger Proteine.
✔ Natürliche Inhaltsstoffe, 100 % vegan und tierversuchsfrei (Peta zertifiziert).
✔ Mit jeder gekauften Dose InnoNature MSM wird eine Schulmahlzeit für Kinder in Burundi (Afrika) ermöglicht.

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden! Julia

 

Bild einer jungen Frau mit blonden Haaren und weißem T-Shirt. In der Hand hält sie eine Orange.

Julia Lang
Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.

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