Aminosäuren – warum sie so wichtig sind und wie Du einem Mangel vorbeugst

Hülsenfrüchte in Körben

Was sind Aminosäuren?

Was sind eigentlich Aminosäuren? Zugegeben, Aminosäuren sind für viele vielleicht etwas erklärungsbedürftiger als Essentials wie Vitamin D – das macht sie jedoch nicht weniger wichtig. 

Aminosäuren werden auch als Bausteine des Lebens bezeichnet. Sie sind organische Verbindungen, aus denen zum Beispiel Proteine (Eiweiße), Peptide, Hormone und Neurotransmitter aufgebaut sind. Auch Deine Zellen, Muskeln und Dein Gewebe bestehen zum Großteil aus Aminosäuren.

Aminosäuren werden in essentiell und nicht-essentiell unterteilt. 

Essentielle Aminosäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen über die Ernährung zugeführt werden. 

Zudem gibt es noch die semi-essentiellen Aminosäuren, die in der Regel vom Körper selbst hergestellt, in einigen Situationen jedoch nicht ausreichend synthetisiert werden können und daher eine Zufuhr über die Nahrung oftmals sinnvoll ist. Spannend ist auch, dass der Körper einige semi-essentiellen Aminosäuren auf der Grundlage von essentiellen Aminosäuren herstellt. Fehlen essentielle Aminosäure, ist also auch die Versorgung mit semi-essentiellen Aminosäuren gefährdet. 

Welche Aminosäuren gibt es und wozu dienen sie?

Insgesamt gibt es eine große Vielzahl an Aminosäuren. Besonders relevant für uns sind 21 davon, wiederum 9 dieser 21 Aminosäuren gelten als essentiell und unser Körper ist auf eine Zufuhr von außen angewiesen. 

Zu den nicht- und semi-essentiellen Aminosäuren zählen:

Alanin, Arginin, Asparigin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Prolin, Serin, Tyrosin.

Zu den essentiellen Aminosäuren, die wir unserem Körper über die Nahrung zuführen müssen, zählen:

  1. Isoleucin
  2. Leucin
  3. Lysin 
  4. Methionin
  5. Phenylalanin
  6. Threonin
  7. Tryptophan
  8. Valin
  9. Histidin

Vielleicht kennst Du die genauere Bedeutung einiger dieser Aminosäuren schon – so ist zum Beispiel Tryptophan eine Vorstufe von Serotonin und wird zur Produktion des sogenannten Glückshormons benötigt. 

Lysin wiederum ist als Hydroxylysin Bestandteil von Kollagen. Grundsätzlich sind Aminosäuren Bausteine für Struktur- und Funktionsproteine im Körper. Genaueres über die Bedeutung von Aminosäuren für Proteine erfährst Du weiter unten. 

Verschiedene pflanzliche Aminosäure Quellen

Wie erkenne ich einen Aminosäure-Mangel?

Aminosäuren übernehmen eine ganze Reihe an unterschiedlichen Aufgaben im Körper. Ein Mangel kann daher vielseitige Symptome hervorrufen.

Das können Symptome bei einem Aminosäure Mangel sein:

 

  • Infektanfälligkeit
  • Muskelschwäche
  • frühzeitige Alterungserscheinungen
  • Energielosigkeit

Wer hat einen erhöhten Bedarf?

 

Alle Menschen sind auf die ausreichende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren über die Nahrung angewiesen. In bestimmten Lebenslagen und abhängig davon, wie Dein Alltag und Deine Ernährung aussehen, kann der Bedarf an Aminosäuren und Proteinen erhöht sein. 

Aminosäuren als Grundbausteine von Proteinen sind zum Beispiel immer dann notwendig, wenn es um Muskelaufbau geht. Menschen, die viel Sport treiben – ob Ausdauer- oder Kraftsport – haben oftmals einen höheren Bedarf an Aminosäuren zum Aufbau von Muskeln. 

Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit kann der Tagesbedarf an Aminosäuren erhöht sein. Dies hängt mit dem erhöhten Eiweißbedarf während der Schwangerschaft zusammen: Proteine als Bestandteil von Gewebe spielen während Wachstumsprozessen eine Rolle. Aminosäuren als Grundbausteine von Proteinen sollten in dieser Zeit nicht zu kurz kommen.

Wer sich ausschließlich oder überwiegend pflanzlich ernährt, sollte ebenfalls die ausreichende Versorgung mit Aminosäuren im Blick behalten. Aminosäuren stecken zwar in vielen Lebensmitteln, werden jedoch oft nur bedingt verwertet. Insbesondere bei einer rein pflanzlichen Ernährung sollte immer auf eine gut kombinierte Aminosäuren-Zufuhr geachtet werden.

Aminosäuren und Proteine

Aminosäuren lassen sich nicht ohne einen kleinen Exkurs zum Protein erklären. Proteine zählen neben Kohlenhydraten und Fetten zur Gruppe der Makro- bzw. Hauptnährstoffe unserer Ernährung. 

Einige Aminosäuren sind Bausteine von Proteinen und darin liegt eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Diese proteinogenen Aminosäuren gelten als unentbehrlich – sie sind an etlichen Körperfunktionen beteiligt und sind Ausgangssubstanzen für weitere Substanzen wie bestimmte Hormone. 

Insgesamt sind alle Proteine unseres Körpers aus 20 verschiedenen Aminosäuren aufgebaut: Sie setzen sich aus aneinander gebundenen Aminosäuren, den sogenannten Aminsoäureketten, zusammen. Aus den einzelnen Aminosäuren kann sich der Körper die Proteine selbst bauen, die er für verschiedenste Zwecke gerade benötigt. Dieser Prozess heißt Proteinsynthese

Proteine wiederum sind der Hauptbestandteil fast aller Zellen im Körper. Aus ihnen kann Energie gewonnen werden – zugleich sind Proteine Bestandteil von Muskeln, Gewebe, Knochen, Enzymen, Hormonen und sogar Abwehrzellen. Insbesondere, wenn es um Wachstum geht – auch Muskelwachstum oder während der Schwangerschaft –  sollte der Proteinbedarf gut im Auge behalten werden.

Trainierte Waden einer Frau

Auch die Haut und das Bindegewebe sind auf Proteine und somit auf Aminosäuren angewiesen – mehr dazu erfährst Du im Blogpost Slow Aging mit Kollagen – so wirkt das Protein in Deiner Haut und Bindegewebe.

Pflanzliches vs. tierisches Protein 

Die Annahme, dass eine ausreichende Versorgung mit Protein nur mithilfe von tierischen Lebensmitteln sichergestellt werden kann, hält sich noch immer hartnäckig.

Tierisches Eiweiß hat in der Theorie tatsächlich einige Vorteile – in der Praxis sieht das jedoch schon ganz anders aus. So ist zum Beispiel tierisches Eiweiß in seinem Aufbau dem menschlichen Protein ähnlicher und kann vom Körper etwas schneller aufgenommen werden. Dabei enthält es alle 8 essentiellen Aminosäuren.

Doch auch aus pflanzlichen Quellen kann unser Körper alle 8 essentiellen Aminosäuren beziehen. Hier spielt die biologische Wertigkeit eine Rolle. Diese beschreibt, wie gut unser Körper zugeführte Proteine und Aminosäuren in körpereigene Proteine umwandeln kann. Entscheidend für die biologische Wertigkeit bei Proteinen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist die Kombination verschiedener pflanzlicher Proteinquellen. Vielfalt auf dem Teller ist der entscheidende Faktor, wenn es um die Versorgung mit Aminosäuren und Proteinen geht. Ist diese gegeben, stehen pflanzliche Proteinquellen den tierischen nicht nach. Mittlerweile setzen sogar einige Profisportler*innen auf eine vegane Ernährung und Eiweiß aus pflanzlichen Quellen. Ein weiterer Vorteil: Neben Protein liefern Obst und Gemüse Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, welche umfangreiche Vorteile für das Wohlbefinden haben. Die meisten pflanzlichen Proteine stecken in Hülsenfrüchten, Nüssen, Saaten, Samen und Vollkornprodukten.

Im Gegenteil steht zu viel tierisches Protein in Verbindung mit unterschiedlichsten Erkrankungen – Studien weisen zum Beispiel auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zusammenhang mit tierischen Proteinen hin – was vor allem am Gesamtprodukt liegen soll: Insbesondere verarbeitete Fleischprodukte enthalten eine Menge gesättigter Fettsäuren und Salz, was sich negativ auf die Nährstoffbilanz auswirken kann.

Grüne Bohnen

 

Alles rund um Proteine erfährst Du im Blogpost Protein – so wichtig ist der Nährstoff für Haut, Haar und Bindegewebe.

Aminosäuren Komplex oder Protein Shakes?

Für die Bildung von Proteinen ist unser Körper auf Aminosäuren angewiesen. Aber wie sieht es aus, wenn es um die direkte Versorgung mit Proteinen geht? Welche Unterschiede haben Aminosäuren-Komplexe zu einem Proteinpulver und welche Art der Versorgung ist für Dich die richtige? Wir haben Dir eine kleine Übersicht zusammengestellt, mit deren Hilfe Du leichter entscheiden kannst, ob sich für Dich die Versorgung über einen Aminosäuren Komplex oder über Protein Shakes anbietet:

  • Persönliche Präferenz und Zubereitung: Magst Du lieber unkompliziert Kapseln schlucken oder möchtest Du Dir einen Shake zubereiten?
  • In einem Aminosäuren Komplex sind die Aminos hoch bioverfügbar. Im Proteinpulver sind sie an ein Protein gebunden und der Körper muss sie noch aufspalten. 
  • Legst Du Wert auf ganz bestimmte Aminosäuren? Vor allem die essentiellen dürfen auf keinen Fall in der Nahrung fehlen. Ein Komplex gibt genaue Mengenangaben der einzelnen Aminos an, sodass Du Deinem Bedarf gezielt nachkommen kannst. 
  • Proteinpulver enthalten auch andere Nährstoffe, wodurch sie nahrhafter sind. Gleichzeitig wirken sie sich natürlich auch auf die Kalorienbilanz aus. 
  • Der Geschmack spielt bei Kapseln keine Rolle, ein Proteinshake ist bestenfalls auch lecker.

 

Unser Aminosäuren-Portfolio

Aminosäuren sind die Grundbausteine, aus denen sich unsere Proteine und damit nahezu alle Zellen und Gewebearten zusammensetzen. Je nach dem, was genau Du unterstützen möchtest, kann sich der Verzehr von ganz gezielten Aminosäuren, einem Aminosäuren Komplex, BCAA oder Protein Pulvern anbieten. 


Einzelne Aminosäuren: 

Zur ganz gezielten Versorgung mit einer bestimmten Aminosäure findest Du bei uns einzelne Aminosäuren: 

Die essentielle Aminosäure Tryptophan ist eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin ist und spielt in folglich auch für die Melatoninproduktion eine Rolle. Mehr über den Zusammenhang von Tryptophan und Melatonin erfährst Du im Blogpost Melatonin – so steuert das Schlafhormon Deine innere Uhr. 

Aminosäuren Komplexe:

Aminosäuren werden vom Körper ebenfalls zur Kollagenbildung benötigt – schließlich handelt es sich bei Kollagen um ein wichtiges Strukturprotein. In unseren Vegan Kollagen Support Kapseln haben wir alle Aminosäuren, die für die Bildung von Kollagen eine Rolle spielen, mit Vitamin C für eine normale Funktion der Haut vereint.  Mehr über den Zusammenhang von Aminosäuren und Kollagen liest Du in unserem Blogpost Slow Aging mit Kollagen.

Protein Mixe:

Wenn Du Deine Muskeln unterstützen und die Versorgung mit ausreichend Proteinen für Deinen Körper sicherstellen möchtest, bieten sich ergänzend zur Versorgung mit Aminosäuren auch Proteinpulver an. Protein Mixe kannst Du ganz einfach mit in Deinen Speiseplan integrieren. Bei uns hast Du die Wahl zwischen 8 verschiedenen Geschmäckern, da ist für jede*n was dabei. Wähle bei uns zwischen den veganen Protein Shakes Kokos, Schoko, VanilleErdbeere + Himbeere, Pure, Haselnuss, Banana Bread und Mango Maracuja. Die Protein Mixe vereinen bis zu 8 hochwertige pflanzliche Proteinquellen. Mehr darüber warum es wichtig ist verschiedene Proteinquellen miteinander zu kombinieren, um eine bessere Wertigkeit für Deinen Körper sicherzustellen, liest Du in unserem Blogpost Proteine decken trotz veganer Ernährung.

InnoNature Aminosäuren Komplex

Unser Aminosäuren Komplex enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren natürlichen Ursprungs. Diese proteinogenen Aminosäuren sind Ausgangssubstanz für weitere Aminosäuren. Die Aminosäuren stammen aus fermentiertem Mais, einem natürlichen Rohstoff, der durch die Fermentation zur optimalen, gut verfügbaren Aminosäuren-Quelle wird. Egal, ob Du Sportler*in bist oder als vegan oder vegetarisch lebender Mensch einen besonderen Blick auf Deine Aminosäuren- und Proteinzufuhr haben möchtest: Unser Aminosäuren Komplex ist Deine optimale, einfache Lösung.

InnoNature Aminosäuren Komplex Kapseln.

✔ Liefert alle 8 essentiellen Aminosäuren aus natürlicher Quelle im optimalen Verhältnis.

✔ Aminosäuren gelten als Bausteine des Lebens.

✔ Natürliche Inhaltsstoffe, vegan und tierversuchsfrei (PETA zertifiziert).

✔ Hergestellt in Deutschland.

✔Jede verkaufte Dose InnoNature Aminosäuren Komplex ermöglicht eine Mahlzeit für Schulkinder in Burundi. 

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden! Julia

 

Bild einer jungen Frau mit blonden Haaren und weißem T-Shirt. In der Hand hält sie eine Orange.

Julia Lang
Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.

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