So heilsam kann Fasten für Deinen Körper sein

Die verschiedenen Modelle unter der Lupe

Wir lieben leckeres und gesundes Essen. Die Zubereitung und natürlich das Essen an sich bereitet uns Freude und wir sollten diesen Prozess zelebrieren und genießen. 

Warum also freiwillig darauf verzichten?

Für die einen spielt wahrscheinlich der Wunsch nach dem Traumgewicht eine Rolle. Doch, was viele vielleicht gar nicht wissen ist, dass Fasten ganz viel darüberhinaus für Deinen Körper, Dein Wohlbefinden und Deine Gesundheit auf ganzer Ebene tun kann. 

Beim Fasten geht es zum einen um körperliche Reinigung, also das Loswerden von Schadstoffen. Der Körper kann sich dadurch wieder auf die wesentlichen Prozesse, wie das Bekämpfen von Krankheiten und Entzündungen konzentrieren. Insgesamt verbraucht unser Körper ca. 80% seiner gesamten Energie für die Verdauung! Diese wird während des Fastens freigesetzt und es bleibt mehr Kraft für Heilungsprozesse


Vielleicht fragst Du Dich nun, warum Du für diesen Prozess extra Fasten musst, denn unser Körper sollte doch in der Lage sein, Giftstoffe und Co. selber zu entsorgen. 

Generell stimmt das auch, denn ohne körpereigene Reinigungsmechanismen wären wir nicht überlebensfähig. Allerdings beeinflussen Stress, die Belastung durch Abgase, künstliche Zusätze in Lebensmitteln usw. unseren Körper mitunter so stark, dass das Gleichgewicht gestört werden kann.

Beim Fasten geht es darum, Deine eigenen Reinigungsmechanismen zu fördern und zu unterstützen, um die zusätzliche Belastung optimal auszugleichen. 


Das passiert während des Fastens in Deinem Körper: 

Körpereigene Reinigungsmechanismen werden angeregt und können nachweislich dabei behilflich sein, sogar schwerwiegende Krankheiten in den Griff zu bekommen, indem ihnen regelrecht der Nährboden entzogen wird. 

WAS SIND ALSO DIE VORTEILE DES HEILFASTENS? 

  • Die Regeneration, Neubildung und Reparatur der Zellen wird gefördert. Durch den kontrollierten Verzicht auf Nahrung, wird die Neubildung sowie Regeneration Deiner Zellen gefördert. Das liegt daran, dass durch korrekt durchgeführtes Fasten bestimmte Hormone vermehrt ausgeschüttet werden, welche zu diesem Prozess beitragen. Außerdem gibst Du Deinem Körper durch Fasten überhaupt erst die Chance, sich auf diese Regenerationsprozesse zu konzentrieren. Bei ständiger Nahrungsaufnahme ist der Körper oft zu beschäftigt mit dessen Verwertung.

Die Folge davon kann übrigens auch ein verlangsamter Alterungsprozess sein!

  • Die Insulinwerte sinken. Durch den sinkenden Blutzuckerspiegel senken sich auch die Insulinwerte, was ebenfalls zu einer insgesamt höheren Lebenserwartung beitragen kann. 
  • Heilungsprozesse werden aktiviert. Die zuvor genannten Punkte deuten es schon an: Der Nahrungsverzicht kann einen großen Part zur Selbstheilung beitragen. Denn ganz gleich, um welche Art “Krankheit” es geht, eine aktive Zellerneuerung und -regeneration ist immer notwendig. Fasten regt Reinigungsmechanismen an, da der Körper nun mehr Energie hierfür zur Verfügung hat. Auch Entzündungswerte werden gehemmt, was nachweislich mit Deinem gesamten Wohlbefinden zusammenhängt.
  • Geistige Reinigung. Reinigung und Klärung des Körpers führt auch zur Reinigung im seelischen Bereich. Fasten kann wunderbar dazu beitragen, auch auf geistiger Ebene die Streu vom Weizen zu trennen und den Fokus auf das Wesentliche zu setzen. Fasten braucht eine starke Willenskraft und fordert Dich heraus, Deinen “Süchten” (z.B. Zucker, Kaffee) standhaft zu widerstehen. Du stellst Dich selbst vor eine Challenge, dessen Erfolg auf ganzer Ebene belohnend ist.

Egal ob es um Heilung, Detox oder neue Zielsetzung geht - Fasten kann dabei behilflich sein, Deinen Fokus (wieder) zu finden und wieder mehr und mehr auf Deine wahren körperlichen Bedürfnisse zu hören. 

So viel nun zu den Vorteilen, doch wie genau kann so eine Fastenkur eigentlich ablaufen und wie schafft man es, diese in den Alltag zu integrieren? 

Es gibt einige gängige Methoden, die sich mehr oder weniger gut eignen, um in den Alltag integriert zu werden. Einige Dinge sollten allerdings immer beachtet werden, egal für welche Variante Du Dich entscheidest!

1. Nimm Dir Zeit. 

Um auf ganzer Ebene von Deiner Heilfastenkur zu profitieren, ist es wichtig, Dich gut zu informieren und Dir ausreichend Zeit dafür einzuräumen. Eine vollgepackte Woche, in der ein Termin den nächsten jagt, eignet sich nicht unbedingt. Entspannungsübungen, Yoga und Journaling sind wunderbare Begleiter und vertiefen die körperlichen Erfahrungen auf emotionaler Ebene.

2. Baue Entlastungs- und Aufbautage ein. 

Plane jeweils 2-3 Tage vor und nach den eigentlichen Fastentagen ein, um Deinen Körper auf die folgende Zeit vorzubereiten. Denn sowohl für Nahrungsentzug als auch die Wiederaufnahme braucht der Verdauungsapparat eine kleine Schonfrist und Eingewöhnungszeit.

Auf dem Speiseplan stehen jetzt Obst, gedünstetes Gemüse und Reis. Verzichte jetzt auf starke Gewürze und beschränke Dich auf Stein- oder Ursalz. Dazu solltest Du viel Kräutertee trinken. 

Genieße jeden einzelnen Bissen. Die Aufbautage dienen wunderbar als Einstieg in eine generell gesündere Ernährung.

3. Genussgifte sind tabu. 

Verzichte während Deiner Fastenkur komplett auf Alkohol, Kaffee, Nikotin und Zucker. Denn all diese sog. Genussgifte geben Deinem Körper eine Menge zu tun - der Verzicht entlastet nicht nur Deinen Körper sondern trainiert auch Deine Willenskraft.

Und nun stellen wir Dir einige Heilfastenmodelle etwas näher vor: 

Wasserfasten

Hierbei handelt es sich um die Königsdisziplin des Fastens. Wie der Name schon sagt, geht es darum, dem Körper nichts weiter zuzuführen, als Wasser. Und davon mindestens 3 Liter am Tag. Das Ganze sollte nicht länger als fünf Tage durchgeführt werden. Außerdem ist es wichtig, sich ausführlich zu informieren, vorzubereiten und auch mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen, ob es die körperliche Verfassung überhaupt zulässt, mehrere Tage auf Nahrung zu verzichten.

So könnte der Ablauf aussehen: 

  • 2-3 Entlastungstage zur Vorbereitung auf die kommende Zeit 

  • 3-5 Fastentage, an denen lediglich Wasser (mindestens 3 Liter täglich) oder auch Kräutertee getrunken werden

  • 2-3 Aufbautage, an denen jeder Bissen doppelt genossen wird. Diese Tage dienen dazu, Deinen Verdauungsapparat langsam wieder an die Arbeit zu gewöhnen. 


Saftfasten

Saftfasten bietet einen etwas sanfteren Einstieg ins Fasten. Denn während dieser Kur dienen Dir, im Vergleich zur Wasserfasten Kur, sämtliche Nährstoffe aus Obst und Gemüse als Energielieferanten. 

Aus diesem Grund lässt sich diese Art zu Fasten generell auch einfacher in den Alltag einbauen. Dennoch ist auch hier zu empfehlen, Dir Zeit und Ruhe für Deine Fastentage zu nehmen, um dessen Wirkung so richtig wahrzunehmen und Kraft zu schöpfen. 

Bei einer Saftkur ist es ganz besonders wichtig, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu verwenden und optimalerweise stellst Du den Saft selber her. Aber auf jeden Fall ist hier Natur Pur angesagt: Kein Zuckerzusatz oder Konervierungsstoffe bitte

Außerdem sollte eine gute Mischung zwischen Obst- und Gemüsesäften bestehen. Denn Obst enthält eine Menge natürlichen Fruchtzucker, weshalb er mit ein wenig Zurückhaltung genossen werden sollte. Optimal eignen sich also Säfte mit hohem Gemüseanteil.

Der Ablauf ist ganz ähnlich wie bei der Wasserfasten Kur. Zwischen den jeweils 2-3 Entlastungs- und Aufbautagen liegen optimalerweise bis zu 7 Fastentage

Die Dauer Deiner Saftkur kannst Du allerdings individuell bestimmen. Bis zu drei Wochen sind denkbar, für Anfänger allerdings nicht empfehlenswert. 3-7 Tage sind optimal um zu testen, was sich in Deinem Körper tut.

Während der Fastentage werden über den Tag verteilt 5-7 Säfte getrunken. Dafür gibt es mittlerweile einige Hersteller, die fertige, kaltgepresste Säfte anbieten und sogar verschicken. Die Säfte sind inhaltlich schon super aufeinander abgestimmt und oft ist noch ein kleines Extra an Superfoods enthalten. 

Selber machen ist natürlich auch wunderbar möglich. Super eignet sich dafür ein Entsafter oder auch Mixer + Nussmilchbeutel. Bei diesen Varianten kannst Du die Zutaten dann natürlich ganz nach Deinem Gusto zusammenstellen.

Es gibt viele Anleitungen, wie Saftfasten optimalerweise durchgeführt werden kann. Am besten stöberst Du ein wenig herum, um zu sehen, welche für Dich geeignet ist.

Generelle Tipps: 

  • Trinke langsam und behalte den ein oder anderen Schluck etwas länger im Mund. Zusätzliche Kaubewegungen aktivieren die Verdauungsenzyme.

  • Trinke zusätzlich Wasser und Tee.

  • Wenn Du schnell mal fröstelst, kannst Du manche Säfte auch leicht erwärmen und als Suppe genießen.

Suppen- oder Smoothiefasten

Ähnlich zu der Saftfastenkur, doch noch etwas sanfter ist diese Form des Fastens. Denn in Smoothies und Suppen finden sich neben Vitaminen auch Ballaststoffe aus Obst und Gemüse. Diese wirken automatisch ein wenig sättigender und somit fühlt sich der Smoothie oder die Suppe viel mehr nach einer Mahlzeit an. Suppen sind zu dem noch magenschonender und vor allem in der kalten Jahreszeit angenehm.

Wichtig ist auch hier, besonders auf hochwertige Zutaten zu achten, um wirklich von all den Vitaminen und Nährstoffen zu profitieren. 

An den Fastentagen isst Du 3 Mal täglich Suppen und/oder Smoothies. Für die Suppen eignen sich natürlich wunderbar Kartoffeln. Pürierte Suppen sind besonders schonend für den Magen und ganz besondere Vorsicht solltest Du beim Würzen walten lassen. Bestimmte Kräuter eignen sich besser als andere und unterstützen den Effekt des Fastens. Dazu zählen: 

Lorbeerblatt, Liebstöckl, Petersilie, Schnittlauch, Löwenzahn, Brennessel, Koriander, Kümmel, Fenchelsamen, Pfefferkörner.

Salz hingegen sollte eher spärlich eingesetzt werden. 


Die Voraussetzungen sind ähnlich, wie bei den vorangegangenen Fastenmodellen: 

Räume Dir 1-2 Vorbereitungstage, sowie Aufbautage im Anschluss an die Fastentage ein.

Grundsätzlich können Saft-, Smoothie und Suppenfastenkur übrigens auch miteinander kombiniert werden.

Intermittierendes Fasten

Beim intermittierenden Fasten (oder auch Intervallfasten) geht es nicht um den 100% igen Verzicht, sondern es wird sich an einen bestimmten Essrhythmus gehalten. Das macht dieses Fastenmodell zu einer sanften Variante, die sich recht leicht in den Alltag einbauen lässt und oftmals nicht einmal ein Gefühl von Verzicht mit sich bringt. 

Wie genau könnte das aussehen? 

Wie der Name bereits verrät, wird während des Intervallfastens eine gewisse Zeit lang auf Nahrung verzichtet. Diese Fastenperioden sind aber wesentlich kürzer als bei einer klassischen Heilfastenkur.


Diese zwei Varianten sind besonders beliebt: 

FASTENTAGE. 

Baue regelmäßig 1-2 Fastentage in Deine Woche ein, an denen Du zwischen 24-36 Stunden lang nichts isst. Du profitierst vor allem von der LANGZEITWIRKUNG

Das Sättigungsgefühl stellt sich schneller ein und Du fühlst Dich insgesamt wacher und leistungsstärker. Dein Körper greift schneller auf Fettreserven zurück.

Oftmals überlasten wir unseren Körper mit viel zu viel Nahrung. Das Angebot ist groß und der Verzicht fällt schwer. Ein Fastentag wirkt wie eine kleine Auszeit und gibt Deinem Körper Zeit, Angestautes zu verarbeiten. 

16:8 METHODE.

Perfekt für Fasten-Einsteiger: Du hast eine Zeitspanne von 8 Stunden täglich, in denen gegessen wird. Den Rest der Zeit (16 Stunden) verzichtest Du auf feste Nahrung und kalorienhaltige Getränke. Da Du diese Zeit wunderbar auf Deine Schlafenszeit legen kannst, ist es eine besonders sanfte “Fasten” Methode. Auch hier ist die Langzeitwirkung das Ziel: 

Die Fettverbrennung ist erhöht, Entzündungsprozesse verbessern sich und die Produktion neuer Zellen wird angeregt.

Vor allem Intervallfasten lässt sich gut in Deinen Alltag integrieren und nach einiger Zeit, wird es sich vielleicht schon nach einem ganz normalen Essrhythmus anfühlen, welcher keine großen Opfer erfordert.

Egal, für welche Fastenart Du Dich entscheidest, kläre vorher genau ab, ob Fasten für Dich überhaupt in Frage kommt. Auch wenn unser Körper grundsätzlich in der Lage ist, einige Zeit auf Nahrungszufuhr zu verzichten, gibt es Ausnahmen, bei denen besondere Vorsicht geboten ist.

Hier sind noch einmal die verschiedenen Modelle und Vorteile im Überblick: 

Wie kannst Du die Wirkung der Heilfastenkur noch unterstützen? 

Neben den allgemeinen Tipps, die wir zu Beginn genannt haben, gibt es natürlich optionale Ergänzungen, mit denen die Wirkung Deiner Fastenkur unterstützt werden kann.

Wusstest Du z.B., dass bestimmte Superfoods besonders sinnvoll sind, wenn es um Detox geht? 

Superfoods zeichnen sich durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus, weshalb sie ihrem Namen alle Ehre machen und sich auch wunderbar als Ergänzung einer Fastenkur machen.

Unser KURKUMA+GERSTENGRAS Superfood Mix steckt voller Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen und durch das einfache Einrühren in Wasser oder Fruchtsäfte kannst Du ihn wunderbar in Deine Saft-, Smoothie oder Suppenfasten Kur integrieren.


Kurkuma+Gerstengras Mix

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Julia Lang 
Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden.

Julia


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