Flavonoide – Die farbenfrohen Kraftpakete

Blaubeeren in einem Körbchen auf einem Holztisch

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Beeren leuchtend rot oder blau, Blüten gelb oder purpur gefärbt sind und Blätter im Herbst plötzlich golden und dunkelrot werden? Dahinter stecken Flavonoidekraftvolle Pflanzenstoffe, die weit mehr als nur Farbe in Pflanzen, Blüten, Blätter, Früchte und Beeren bringen. In diesem Blogpost tauchen wir in die Welt der Flavonoide ein – einer kleinen, aber mächtigen Komponente, die nicht nur in den Pflanzen selbst, sondern auch in unserer Nahrung und damit Ernährung eine Rolle spielt. Denn Flavonoide besitzen eine besondere Bandbreite an Eigenschaften für unser Wohlbefinden. Wir betrachten ihre Rolle als Antioxidantien und was sie zu echten Alleskönnern macht.

Flavonoide? Das steckt dahinter

Flavonoide gehören zu den Pflanzenstoffen, die eine besondere Rolle in der Botanik spielen. Sie sind in nahezu allen Gewächsen zu finden und sind so vielfältig wie alle die verschiedenen Pflanzen selbst. Flavonoide werden von den Pflanzen eigens produziert und erfüllen für sie eine Vielzahl von Funktionen. Was steckt hinter diesen besonderen Pflanzenstoffen und warum sind sie so wichtig für Pflanzen?

Die Struktur der Flavonoide sorgt dafür, dass diese Pflanzenstoffe mit Licht interagieren können. Sie saugen eine bestimmte Wellenlänge auf, was sie für die Färbung von Blüten, Früchten, Blättern und Beeren unerlässlich macht. Die Farben, die so zum Vorschein kommen, sind nicht nur ästhetisch ansprechend für unsere Augen, sondern spielen auch eine wichtige Rolle im Überlebensprozess der Pflanze: Sie locken Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an und fördern so die Fortpflanzung. Früchte in saftigen Farben signalisieren durch die Farbe ihre Reife und locken Tiere an, die ebenfalls wieder bei der Verbreitung der Samen helfen.

Flavonoide können mit ihren Eigenschaften indirekt noch mehr Support für die Pflanze leisten. Sie wirken als eine Art natürliches Sonnenschutzmittel, indem sie schädliche UV-Strahlen aufsaugen und die Pflanze so vor Schäden schützen. Vor allem in hohen Lagen und Gebieten mit besonders starker Sonneneinstrahlung ist das hilfreich. Außerdem haben Flavonoide antioxidative Eigenschaften, die die Pflanze vor oxidativem Stress, ausgelöst durch etwa verschmutzte Luft oder Temperaturschwankungen, schützen können. Mehr zum Thema oxidativer Stress und auch zum spannenden Thema Biohacking erfährst Du auf unserem Blog.

Hier stecken die wertvollen Flavonoide drin

Flavonoide finden sich in einer Vielzahl von Lebensmitteln, denn wie Du bereits gehört hast, stecken sie in fast allen Pflanzen. Ausnahmen sind Pilze, Meeresalgen und bestimmte Flechte und Moose. Jenseits dieser Gewächse können wir Flavonoide also in einer großen Palette vorfinden, mal in größeren mal und mal in kleineren Mengen. Ernährst Du Dich abwechslungsreich und ausgewogen, schnappst Du also naturgemäß einige Flavonoide auf – bei speziellen Anliegen rund um Dein Wohlbefinden macht es Sinn, besonders auf die Zufuhr und den Verzehr der Pflanzenstoffe zu achten, dazu später mehr. Doch wo stecken besonders viele Flavonoide drin?

Aufgeschnittener Rotkohl auf einem Holz-Schneidebrett

Flavonoide sind in vielen Obst- und Gemüsesorten und Kräutern und damit auch in Tees, Säften und vielen Gerichten enthalten. In diesen pflanzlichen Lebensmitteln findest Du viele Flavonoide:

  • Beeren wie Blaubeeren, schwarze Johannisbeeren, Brombeeren und Himbeeren

  • Rettich, Rotkohl und Grünkohl

  • Kakao, Grüner und schwarzer Tee

  • Rote Zwiebeln, Schnittlauch und Brunnenkresse

  • Rucola, Thymian, Brennnessel

  • Zitrusfrüchte wie Orangen, Grapefruits und Zitronen

  • Sojaprodukte wie Tofu und Tempeh

  • Äpfel, Trauben, Kirschen, Hagebutte, Feigen

  • Passionsblume, Mariendistel, Kamille

In diesen Nahrungsmitteln stecken verschiedene Untergruppen der Flavonoide, wie beispielsweise Flavone, Flavonole, Tannine oder Quercetine. In Zitrusfrüchten stecken beispielsweise jede Menge Flavanone, die besonders antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen sollen. Beeren, insbesondere Blaubeeren, sind besonders reich an Anthocyanen. Es sorgt beispielsweise vor allem bei der Waldheidelbeeren (Vaccinium myrtillus) für ihre besonders dunkle, samtig blaue Farbe und bietet ihr so Schutz vor UV-Strahlung, unterstützt sie beim Anlocken von Insekten und der Bindung freier Radikale. Rote Zwiebeln enthalten viele Quercetine und grüner Tee ist eine ausgezeichnete Quelle für Catechine. Auch in der Passionsblume stecken Flavonoide. Die Passionsblume ist beispielsweise für ihre beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften bekannt.

So können Dich die Alleskönner unterstützen

Flavonoide sind kraftvolle Supporter für die Pflanzen – sie bieten ihnen auf unterschiedliche Art Unterstützung. Die Pflanze kann sich z. B. durch diesen Stoff besser gegen Schädlinge und Umwelteinflüsse schützen und auf sich aufmerksam machen, um sich fortpflanzen zu können. Die Kraft, die den Pflanzen durch die Flavonoide verliehen wird, ist nicht nur für das Gewächs selbst spannend, sondern durch den Verzehr können auch wir auf diese Kraftquelle zugreifen. Darum sind Flavonoide ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Wofür genau sind die Flavonoide nun bei uns Menschen bekannt?

Flavonoide und ihre  antioxidativen Eigenschaften

Besonders stechen die antioxidativen Eigenschaften von Flavonoiden hervor. Konkret bedeutet das, sie spielen eine wichtige Rolle bei sogenanntem oxidativem Stress in Deinem Körper. Oxidativer Stress tritt auf, wenn ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper besteht. Das passiert beispielsweise, wenn Deine Haut durch zu viel Sonne gereizt wird, Du Nahrung verzehrt hast, die Deinem Körper zu schaffen macht, Du besonders anstrengende sportliche Einheiten absolviert hast oder Entzündungen auftreten. In diesen Fällen können besonders große Mengen an freien Radikalen in Deinem Körper auftreten. Antioxidantien, wie Flavonoide, sind hier tolle Gegenspieler und sollen so den oxidativen Stress etwas abmildern können – das unterstützt Deine Zellen und somit auch Dein Wohlbefinden. Mehr über Antioxidantien liest Du im Blogpost Antioxidantien – Lebensmittel und Tipps für Deine Zellen, Haut und Anti Aging.

Flavonoide und ihre entzündungshemmenden Eigenschaften

Flavonoiden werden antiphlogistische Eigenschaften nachgesagt, das bedeutet, sie sollen entzündungshemmend sein. In einer Welt, in der unser Körper täglich verschiedenen Belastungen ausgesetzt ist, spielen entzündungshemmende Lebensmittel eine besondere Rolle für unser Wohlbefinden. Entzündungen sind eine natürliche Reaktion des Körpers auf Schäden oder Eindringlinge wie Viren und Bakterien. Kurzfristige Entzündungen sind zwar ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses, sollten jedoch schnellstmöglich wieder abklingen. Nützliche Tipps, wie Du Entzündungen auf natürliche Weise bekämpfen kannst, findest Du auf unserem Blog. 

Flavonoide und ihre antimikrobiellen Eigenschaften

In der Pflanzenwelt dienen Flavonoide als wichtige Supporter gegen Mikroorganismen. Pflanzen sind ständig verschiedenen Reizen durch Bakterien, Viren und Pilzen ausgesetzt, die das Überleben der Pflanze bedrohen können. Die antimikrobiellen Eigenschaften der Flavonoide bieten den Gewächsen hier einen natürlichen Schutz, indem sie die Reproduktion der schädlichen Mikroorganismen stören. Das ist der Grund, warum vor allem in der Haut von Früchten und in Blättern hohe Konzentrationen von antimikrobiellen Flavonoiden zu finden sind. Für den menschlichen Körper sind diese antimikrobiellen Eigenschaften ebenfalls wertvoll, denn durch den Verzehr flavonoidreicher Nahrungsmittel nehmen wir diese natürlichen Eigenschaften mit auf. Vielleicht findest Du auch unseren Blogpost Natürliche Antibiotika – mit reiner Pflanzenkraft das Immunsystem stärken spannend.


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Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden! Julia

 

Bild einer jungen Frau mit blonden Haaren und weißem T-Shirt. In der Hand hält sie eine Orange.

Julia Lang
Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.

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