EISENMANGEL - Schluss mit ständiger Müdigkeit. Das kannst Du auf natürlichem Wege tun!

Eisenmangel – vor allem uns Frauen ist das Thema gut bekannt. Ein Mangel kann sich in unschönen Symptome wie Müdigkeit, Haarausfall oder einem geschwächten Immunsystem äußern. Wir zeigen Dir, woher der Eisenmangel kommt, wie er sich äußert und was Du dagegen tun kannst!

Frauen mit Regelblutung haben ein höheres Risiko, einen Eisenmangel zu entwickeln. Denn mit dem monatlichen Blutverlust geht auch einiges von unserem Eisenvorrat dahin. Das liegt daran, dass des Eisens wichtigste Aufgabe die Bindung von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen ist. Diese geben dem Blut nicht nur seine rote Farbe, sondern beinhalten auch den Großteil des gesamten Eisens im Körper. 

Das erklärt doch einiges! Vor allem den erhöhten Bedarf und den solltest Du also unbedingt beachten.

Bevor wir zu den natürlichen Optionen kommen, die Dir zur Verfügung stehen, um einen Mangel auszugleichen oder vorzubeugen, wollen wir erst noch mal einen genaueren Blick auf die möglichen Symptome werfen.

Symptome eines Eisenmangels

Die Symptome eines Eisenmangels sind in den unterschiedlichen Bereichen Deines Körpers bemerkbar:

Energielevel:

  • Müdigkeit

  • Antriebslosigkeit

  • Erschöpfung

  • Konzentrationsstörungen

Schlaf:

  • Schlafstörungen

Stimmung:

  • Depressiv

  • Ängstlich

Körperlich:

  • Kopfschmerzen 

  • Infektanfälligkeit 

  • Restless-Legs-Syndrom

  • Verstärkte Menstruationsbeschwerden

Ich habe z.B. auch Erfahrung mit dem sog. Restless Legs Syndrom, also ein Kribbeln in den Beinen, während der Schwangerschaft. Oft hängen diese Symptome mit einem Mangel zusammen. Deshalb sollte unbedingt wir unbedingt darauf achten, dass alles im Lot ist. 

Äußerlich:

  • Haarausfall

  • Brüchige Nägel 

  • Blasser Teint

  • Eingerissene Mundwinkel

Die Symptome sind in der Regel recht allgemein, was bedeutet, dass Du sie vielleicht nicht direkt mit dem Eisenmangel in Verbindung bringst. Das ist natürlich fatal, denn ist der Speicher einmal leer, ist es umso schwieriger ihn wieder vollständig und ausreichend aufzufüllen.

Was bewirkt Eisen und weshalb sind die Folgen eines Mangels so weitreichend? 

Für folgende Prozesse benötigt Dein Körper Eisen: 

  • Verringerung von Müdigkeit 

  • Immunsystem

  • Sauerstofftransport

  • Blutbildung (rote Blutkörperchen und Hämoglobin)

  • Energiestoffwechsel 

  • Zellteilung 

  • Kognitive Funktion (Denken, Fühlen, Urteilen, Wollen, Handeln)

Das essentielle Spurenelement ist in fast jeder Körperzelle zu finden und spielt somit eine zentrale Rolle für Deinen gesamten Energiehaushalt.

Daraus erklären sich auch die vielfältigen Symptome bei einem Mangel. Diese treten meistens eher schleichend und unspezifisch auf, was die Zuordnung zum Eisenmangel natürlich etwas schwierig macht. 

Ein Test beim Arzt oder auch ein Selbsttest zu hause kann sehr aufschlussreich sein und bietet einen guten Ausgangspunkt für eine gezielte “Therapie”.

Ein Eisenmangel ist in der gesamten Bevölkerung recht weit verbreitet (laut Studien 5-25%) und meistens der Grund für eine Anämie. Dabei handelt es sich um die sog. Blutarmut, bei welcher es dem Körper an roten Blutkörperchen fehlt. Diese transportieren Sauerstoff über das Blut von der Lunge zu den anderen Organen. Findet diese Versorgung nicht in ausreichendem Maße statt, können einige Beschwerden auftreten, was auch die weitreichenden Symptome eines Mangels erklären.



Was ist der Ferritinwert?

Bei der Recherche rund um Eisen stößt man schnell auf den sog. Ferritin Wert. Dabei handelt es sich um ein Eiweißmolekül, welches den wichtigsten Eisenspeicher des Körpers darstellt. Dieser Wert erlaubt recht gute Rückschlüsse darauf, wie viel Eisen sich tatsächlich noch im körpereigenen Speicher befindet. Bei sämtlichen Bluttests sollte also dieser Wert beachtet werden.

Dies sind Normwerte:

Ferritinwert bei Frauen:

<15µg/l = leere Eisenspeicher

15 - 30µg/l = Leere oder knappe Eisenspeicher

30 - 100µg/l = Grauzone, Eisenmangel ist möglich 

> 100µg/l = Ausreichende Eisenreserve


Bei Männern sollte der Wert >30µg/l sein. 


Um optimal handeln zu können, kann es nicht schaden, ganz genau zu wissen, woher der Eisenmangel kommt. 


Woher kommt der Eisenmangel?

Erhöhter Bedarf:

Ein Mangel kann schnell einmal auftreten, wenn ein erhöhter Bedarf besteht, dem wir nicht gerecht werden. Wie bereits erwähnt, ist das meistens bei uns Frauen der Fall. Das liegt zum einen an unserer Menstruationsblutung, doch auch Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Eisenbedarf. 

Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase zählen ebenfalls zur Gruppe derer, die sich über die extra Portion Eisen freuen. 


Wird hier nicht besonders auf eine ausreichende Zufuhr geachtet, ist der Mangel vorprogrammiert.

Ernährungsweise:

Als essentielles Spurenelement kann unser Körper Eisen nicht selber bilden, weshalb wir auf die Zufuhr über unsere Nahrung angewiesen sind. Liegt ein Eisenmangel vor, hat das höchstwahrscheinlich auch etwas mit Deinen Essgewohnheiten zu tun.

Besonders betroffen sind folgende Ernährungsgruppen: 

Veganer und Vegetarier.

Fleisch gilt als gängige und zuverlässige Eisenquelle, weshalb ein Verzicht auch einen Mangel mit sich bringen kann. Das liegt aber nicht daran, dass Fleisch so besonders viel Eisen enthält, sondern dass dieses in einer besonders gut verwertbaren Form für den menschlichen Körper vorliegt. 

Unausgewogene und nicht ausreichende Nahrung.

Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig oder zu einseitig isst, verhindert dadurch, dass der Körper insgesamt mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird.  Darunter auch Eisen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Eisenmangel führt. 

“Schlechte” Essgewohnheiten.

Ihr könnt es Euch sicher denken: Auch der vermehrte Verzehr von stark industriell verarbeiteten Lebensmitteln (Chips, Schoki und Co.) haben generell einen starken Einfluss auf Deine Nährwertebilanz. Eisen findest sich zwar in sehr vielen Lebensmitteln, nicht dabei sind allerdings Produkte, die mehr Zeit in einer Fabrik als auf dem Feld verbracht haben. In diesen ist nicht nur kein Eisen enthalten, sondern kann der übermäßige Verzehr auch kontraproduktiv für die generelle Nährstoffverwertung in Deinem Körper sein. 

Was sind die natürlichen Wege aus dem Mangel? 

Wie steht es denn um die Eisenaufnahme über pflanzliche Lebensmittel.

Eisen findet sich in vielen Pflanzen. In einigen sogar in besonders hohen Mengen. Dazu zählen:

  • Dunkelgrünes Blattgemüse (Spinat, Rosenkohl, Mangold, Grünkohl) 

  • Nüsse und Samen (Kürbiskerne, Sesam) 

  • Getreide und dessen “kleine Schwester” Quinoa und Haferflocken

  • Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, Soja)

In den meisten dieser pflanzlichen Quellen ist sogar wesentlich mehr Eisen enthalten als in Schweine- oder Rindfleisch. Der große Unterschied liegt jedoch darin, dass dieses Eisen sog. Nicht-Hämeisen (Fe3+) ist, welches im Vergleich zum Hämeisen (Fe2+) eine geringere Verwertbarkeit aufweist.

Warum ist das Eisen in den pflanzlichen Quellen schlechter verfügbar?

Da das Eisen in hochwertigen Pflanzen im Verbund kommt, sind hin und wieder auch Bestandteile enthalten, die die Eisenverwertung hemmen. Dazu zählen Phytate und Oxalsäure. Beide können sich an das Eisen binden, wodurch dieses nicht mehr verfügbar ist.

Jedoch hast Du beim Verzehr pflanzlicher Eisenquellen natürlich die volle Bandbreite an Nährstoffen, die diese Pflanze sonst noch so zu bieten hat. Das wirkt sich insgesamt positiv auf Deinen Nährstoffhaushalt aus.

Fleisch enthält zwar Hämeisen, welches unser Körper gut verwerten kann, jedoch enthalten tierische Produkte zusätzlich oftmals viele belastende Inhaltsstoffe. Vor allem, wenn Abstriche bei der Qualität gemacht werden. Deshalb ist der übermäßige Verzehr zugunsten des Eisenspeichers keine ganzheitliche Lösung.

Nahrungsergänzung - eine Lösung? 

Nahrungsergänzung kann auf jeden Fall eine Lösung sein. Vorausgesetzt Du schaust beim Kauf genau hin. Eisenpräparate gibt es etliche. Wenn es um die richtige Entscheidung geht, sollte immer ein natürliches Präparat gewählt werden. Dieses ist in der Regel besser verträglich als chemische Produkte und besser verwertbar.

Auf Pflanzen basierte Produkte kommen mit einem generell höheren Nährstoffverbund und verfügen über eine insgesamt hohe Bioverfügbarkeit.

Das solltest Du bei der Einnahme von Eisenpräparaten beachten:

1. Das hemmt die Eisenaufnahme:

Hier sollte jeweils ein Abstand von 1-2 Stunden gehalten werden, um die Eisenaufnahme nicht zu beeinträchtigen.

  • Calciumhaltige Lebensmittel (Milch- und Milchprodukte, Nahrungsergänzung, die Calcium enthalten)

  • Koffeinhaltige Lebensmittel (dazu zählen auch Schwarz- und Grüntee)

2. Das fördert die Aufnahme:

  • Die zeitgleiche Einnahme von Vitamin C und Vitamin C - haltige Lebensmitteln (Orangen)kann die Eisenverwertbarkeit steigern.

3. Wähle ein Präparat, welches das Eisen nicht schon im Magen, sondern erst im Darm freisetzt, um mögliche Reaktionen Deines Magens auf das Produkt zu vermeiden.


Für unsere 100% natürlichen Eisen haben wir uns für das Curryblatt als Eisenlieferant entschieden und kombinieren dieses mit Camu Camu als zusätzliche Vitamin C Quelle. Dadurch ist das enthaltene Eisen direkt wunderbar vom Körper verwertbar. 



Natürliche Eisen Kapseln von InnoNature


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✔ 100% vegan

✔ Hohe Bioverfügbarkeit durch die Kombination mit Vitamin C (Camu Camu)

✔ Ganzheitliche Wirkung: Für Immunsystem, Verringerung von Müdigkeit, Energiestoffwechsel, Zellteilung etc. 

✔ Hergestellt in Deutschland

✔ Mit jeden gekauften Curryblatt + Hagebutte Eisen Kapseln von InnoNature wird eine Schulmahlzeit für Kinder in Afrika (Burundi) ermöglicht.



Julia Lang 

Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.


Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden.

Julia


1 Kommentar

  • Hey liebes InnoNature-Team,
    danke für den tollen Blogeintrag. Super informativ! ♡

    Katharina

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