Ayurveda Typen im Zyklus – mit diesen Tipps bringst Du Deine Doshas ins Gleichgewicht

Zwei Holzschüsseln und ein Holzlöffel gefüllt mit Flohsamenschalen.


 

 

Ernährung nach Doshas

In der Ayurveda spielt die Dosha-Lehre eine wichtige Rolle. Die drei Doshas VATA, PITTA und KAPHA stehen für die grundlegenden Kräfte der Natur, die wir alle auch in uns tragen. Jede Person besitzt demnach eine unterschiedliche Ausprägung der einzelnen Doshas – daraus setzt sich die individuelle Persönlichkeit zusammen. Oft dominiert ein Dosha. Welches das ist, soll sowohl am Verhalten auch als am Erscheinungsbild einer Person erkennbar sein. Finde heraus, welches Dosha bei Dir dominiert: Mehr über die Doshas kannst Du in unserem Blogpost nachlesen: Mache den Test: Welcher Ayurveda Typ bist Du?

Das individuelle Gleichgewicht der Doshas, das wir von Natur aus haben, ist die Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Mit der Ernährung können wir dieses Gleichgewicht unterstützen. 


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Je nach Dosha Typ empfehlen sich verschiedene Essgewohnheiten:


Grafik mit Ernährungstipps der 3 Konstitutionstypen im Ayurveda.
Ernährungstipps für die 3 unterschiedlichen Konstitutionstypen aus der Ayurveda.


VATA: Vata-Typen sollten leicht verdauliche und warme Speisen mit salzigem, saurem oder süßem Geschmack zu sich nehmen. Auch warmer Tee eignet sich wunderbar. Personen, die dem Vata-Typ entsprechen, sollten auf schwer verdauliche Speisen und Rohkost bestenfalls verzichten.

KAPHA: Für Kapha-Typen sollten viel frisches Obst & Gemüse sowie leichte und fettarme Mahlzeiten mit scharfem, bitterem oder herbem Geschmack auf dem Speiseplan stehen – vor allem abends sollte es eine leichte Mahlzeit wie z.B. klare Suppe geben. Auf Zucker, Weißmehl und fettige Mahlzeiten sollte verzichtet werden.

PITTA: Pitta-Typen profitieren von eher kühlen und leichten Speisen mit bitterem, süßem oder herbem Geschmack. Pitta-Typen sollten auf Alkohol, Kaffee, Zucker und Weißmehl möglichst verzichten. 


Ayurvedische Gewürzkunde für Deine VerdaUung

Gewürze und Kräuter spielen in der ayurvedischen Küche eine entscheidende Rolle. Sie dienen nicht nur dem Geschmack, sondern machen die Mahlzeit auch besser verdaulich. Die Verdauungsleistung wird auch Agni genannt und kann dank bestimmter Gewürzkombinationen angeregt und unterstützt werden. Das wiederum sorgt für aktive Stoffwechselprozesse und eine gute Nährstoffverteilung im Körper. Insgesamt steigert ein ausgeglichenes “Agni” Dein Wohlbefinden. 
Je nach Deiner Konstitution (Deinem Dosha), sind unterschiedliche Gewürze und Kräuter empfehlenswert. Während zum Beispiel Menschen mit PITTA-Dominanz die stärkste Verdauungskraft haben und deshalb ruhig zurückhaltender mit dem Würzen sein können, können Menschen mit KAPHA-Dominanz gern auf scharfe Gewürze zurückgreifen. 

Fast alle ayurvedischen Gewürze sind auch für alle Doshas geeignet, nur in der Menge sollte variiert werden, um die individuell beste Wirkung zu erzielen. 


Beliebte ayurvedische Gewürze: 


Grafik mit 6 ayurvedischen Gewürzen

KURKUMA. Gilt in der Ayurveda als natürliches Antibiotikum und wird bei sämtlichen Funktionen rund um die Verdauung und den Darm verwendet. Gelbwurz regt VATA und PITTA an und schwächt KAPHA.

ASA FOETIDA. Das Harz stammt aus einer Wurzel und soll zum Beispiel gegen Blähungen wirken. Dadurch harmoniert es wunderbar mit Kohlgerichten und Hülsenfrüchten. Es reduziert VATA und KAPHA und regt PITTA an.

FENCHELSAMEN kennen die meisten schon als wohltuenden Tee. Sie können den Darm beruhigen. Krämpfe lösen und sogar die Nerven beruhigen. Fenchelsamen sind übrigens wunderbare Begleiter während der MENSTRUATION. Sie stärken das Agni und wirken ausgleichend auf alle Doshas.

KORIANDER wirkt genau wie Fenchelsamen auf alle drei Doshas ausgleichend, in dem es das Agni anregt. Die Öle der Samen helfen bei der Verdauung von Wurzelgemüse und wirken krampflösend.

BOCKSHORNKLEESAMEN wirken verdauungsfördernd und fördern Hitze, weshalb sie für leicht frierende Menschen wunderbar geeignet sind. Gleichzeitig sollen sie auch das Haarwachstum fördern. Die Samen fördern PITTA und reduzieren KAPHA und VATA.

BASILIKUM. Auch in der Ayurveda spielt der Klassiker eine wichtige Rolle. Die frischen blätter wirken beruhigend, krampflösend auf Magen und Darm und verbessern die Darmtätigkeit. Basilikum reduzieren KAPHA und VATA und fördern PITTA.


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Ayurvedische Verdauungstipps

In der Ayurveda ist die Verdauungsleistung (Agni) entscheidend für ein hohes Wohlbefinden. Es kommt nicht nur darauf an, was Du isst, sondern auch, wie gut Du es verdauen und verwerten kannst. Neben verdauungsfördernden Gewürzen gibt es weitere Tipps aus der Ayurveda, die Du wunderbar in Deinen Alltag einbauen kannst: 


Grafik mit 6 ayurvedischen Verdauungstipps.

GENIESSEN. Geschmack ist keine Nebensache, sondern gibt laut Ayurveda Hinweise auf die individuellen Bedürfnisse. Jeder Mensch hat natürlicherweise ein Gespür dafür, was dem eigenen Körper gut tut und was eher nicht.

AUF APPETIT WARTEN. Im Ayurveda gilt das Hungergefühl als Signal, dass Magen und Darm bereit sind für neue Nahrung. Wird zu schnell und zu viel gegessen, kann das den Verdauungstrakt überfordern.

GUT KAUEN. Während des Kauens wird die Nahrung nicht nur mechanisch zerkleinert, sondern auch durch Enzyme. Dieser Prozess gehört bereits zur Verdauung und unterstützt die Darmfunktion. Gründliches Kauen setzt außerdem Aromastoffe frei, wodurch der Geschmack noch besser zur Geltung kommt.

WARM ESSEN. In der ayurvedischen Küche wird nichts direkt aus dem Kühlschrank gegessen. Mahlzeiten und Getränke haben mind. Körpertemperatur, denn warmes Essen wird schneller und besser vom Darm aufgenommen und weiterverarbeitet.

ROHKOST IN MAßEN. Rohkost braucht eine starke Verdauungsleistung, ist diese nicht vorhanden, spürst Du das zum Beispiel durch Blähungen nach einem Obstsalat. Deshalb werden Obst & Gemüse in der Ayurveda schonend gekocht. Dadurch werden die Vitamine besser für den Darm verfügbar und es muss weniger Verdauungsarbeit geleistet werden. Außerdem wird in der Ayurveda auf das Trinken während des Essens verzichtet, denn das kann die Verdauungskraft herabsenken. Empfehlung: Mindestens 30 Minuten vor und nach jeder Mahlzeit mit dem Trinken warten.



Doshas im Zyklus

Das Aufrechterhalten eines hormonellen Gleichgewichts wirkt sich auch aus ayurvedischer Perspektive positiv auf das gesamte Wohlbefinden aus. Deshalb spielt der Menstruationszyklus eine wichtige Rolle, denn er kann ein Indiz dafür sein, ob der Körper aus seiner natürlichen Balance geraten ist. Laut Ayurveda dominiert in jeder Zyklusphase ein anderes Dosha, wodurch sich bestimmte Symptome und Beschwerden einfacher zuordnen lassen. 


Grafik mit den unterschiedlichen Dosha-Zyklus-Phasen


Menstruation: Vata

Aus ayurvedischer Sicht stellt die Menstruationsblutung eine Reinigung dar – auf körperlicher und energetischer Ebene. Die Menstruation ist Zeit des Loslassens und Fließens. Während dieser Phase dominiert Vata, denn es setzt Energien frei, welche für die Abwärtsbewegung und den Blutfluss verantwortlich sind. Während dieser Phase ist der Östrogenspiegel niedrig, was sich auch in der Stimmung zeigen kann. Wenn Vata im Ungleichgewicht und zum Beispiel erhöht ist, kann sich das während der Periode durch Schmerzen äußern. Auch Verdauungsbeschwerden in Form von Verstopfung deuten auf ein Ungleichgewicht hin.

Was hilft: Wärme, Massagen, Entspannung, Zeit für Dich und Deine kreativen Gedanken und Ideen.

Lebensmittel und Kräuter: Süßkartoffel, Süßholz, Ashwagandha.


Follikelphase: Kapha 

In der Follikelphase baut sich die Gebärmutter auf und bereitet sich darauf vor eine befruchtete Eizelle zu beherbergen. Das passt zur Kapha-Beschreibung, denn Kapha steht für das Fürsorgliche, stärkende Element. Der Körper sammelt während der Follikelphase Kräfte für die bevorstehenden Aufgaben, sollte es zu einer Befruchtung kommen. Jetzt steigt der Östrogenspiegel mehr und mehr an. Ist Kapha im Ungleichgewicht ist das durch starke Erschöpfung und einem Schweregefühl zu spüren. Statt steigender Energie macht sich Müdigkeit breit und raubt die Lust auf Aktivität.

Was hilft: Bewegung, frische Luft und die Kraft der Natur. Halte Dich viel im Freien auf und tanke Licht und Energie. 

Lebensmittel und Kräuter: Viel frisches Gemüse, jetzt solltest Du auf leichte Kost setzen. Ingwer, Chili und Zimt eignen sich wunderbar zum Würzen. 


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Eisprung: Pitta

Während des Eisprungs ist der Östrogenspiegel am höchsten, das spüren viele Frauen, in dem sie sich besonders weiblich und wohl fühlen. Hier soll auch noch Kapha im Spiel sein, welches sich diese Zeit mit Pitta teilt. Oft ist die Ovulation die produktivste Phase, was laut Ayurveda der Pitta-Dominanz zu verdanken ist. Pitta setzt alles in Gang und ist immer in Bewegung. Das Energie-Level ist besonders hoch. Ist Pitta jedoch im Ungleichgewicht, kann sich das durch PMS-Symptome bemerkbar machen.

Was hilft: Nutze die Energie und Produktivität und erledige jetzt die Dinge, die schon lange auf dem Plan stehen. Dadurch nimmst Du Druck aus den weniger produktiven Phasen, ohne Dich jetzt zu überlasten.

Lebensmittel und Kräuter: Grünes Gemüse, Kokosmilch, Kurkuma 


Lutealphase: Pitta und Vata

Diese Phase teilen sich das feurige Pitta und das ruhige Vata. Während die Östrogene immer weiter sinken, steigt der Progesteronspiegel und deutet uns an, langsam wieder ruhiger zu werden. Egal, ob es zur Schwangerschaft kam oder nicht – der Körper signalisiert sein Bedürfnis nach Rückzug.

Was hilft: Achte auf die Signale Deines Körpers und überanstrenge Dich nicht.

Lebensmittel und Kräuter: Samen und Nüsse, Linsen, Koriander, Kardamom, Kurkuma, Ingwer



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Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden! Julia

 

Bild einer jungen Frau mit blonden Haaren und weißem T-Shirt. In der Hand hält sie eine Orange.

Julia Lang
Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.

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