Alternative Verhütungsmittel - Darum ist die hormonfreie Variante die beste Wahl

Ab einem bestimmten Zeitpunkt in unserem Leben führt kein Weg vorbei am Thema Verhütung. Und das ist auch gut so, denn es ist wichtig, sich hierzu ausführlich und umfassend zu informieren, um wirklich selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.



Bei Verhütung geht es zum einen natürlich um die bewusste Familienplanung und zum anderen um die Vermeidung sexuell übertragbarer Krankheiten. Beides sind wichtige Themen, über die wir gut aufgeklärt sein sollten.

Während letzteres generell nur durch Kondome (oder Abstinenz) sichergestellt werden kann, hast Du bei der Familienplanung die Qual der Wahl.

Frauenärzte und die Pille

Führt Dich als Teenager der Gang erstmal zur Gynäkologin (oder Gynäkologen), wird in den meisten Fällen nur eine Option genannt. Nämlich die Anti-Baby Pille. Unkompliziert und selbstverständlich kommt sie daher und nimmt mit ihren künstlichen Hormonen enormen Einfluss auf Deine natürliche Hormonbalance. Dadurch bringt sie so einiges durcheinander und kann für etliche Folgeerscheinungen sorgen.

Die Pille beeinflusst Deine Hormone und damit auch Deinen gesamten Organismus. Denn Hormone spielen überall eine Rolle. Ob unseren Energiehaushalt, die Haut oder Emotionen - die Hormone steuern alles. Vor allem aber haben sie einen erheblichen Einfluss auf eine der fundamentalsten Funktionen: die Fruchtbarkeit.

In unserem Blogpost Fremdgesteuert durch die Pille - die 7 besten Tipps zum Absetzen! zum Thema Anti Baby Pille findest Du ganz genaue Infos darüber, wie wir zu dem Thema stehen und wie wenig die Pille eigentlich mit Selbstbestimmtheit zu tun hat. 

Genau wie die Pille wirkt auch ihre große Schwester, die Hormonspirale, auf Deinen natürlichen Hormonhaushalt. Auch wenn diese ihre künstlichen Hormone nur in der Gebärmutterhöhle abgeben soll, gelangen diese in Deinen Stoffwechsel- bzw. Blutkreislauf. Somit ist auch diese Verhütungsmethode unnatürlich und mitunter folgenschwer.

Wie wir wissen, ist ein ausgeglichener Hormonhaushalt unglaublich wichtig für unsere Gesundheit und die Pille ist in diesem Bereich einer der größten Störenfriede. Aber auch andere hormonbasierte Verhütungsmittel, wie das Hormonstäbchen und Co., sind keine gute Alternative. Denn auch diese wirken stark auf Deine natürliche Hormonbalance und können so einiges durcheinander bringen. Dadurch kommt es nicht selten zu Folgen, mit denen Du auch langfristig zu kämpfen hast.

Viele von uns nehmen oder nahmen jahrelang die künstliche Hormonbombe, ohne genau zu wissen, was dadurch im Körper passiert.

Es dauert bis der Körper sich von der Einnahme “erholt” und wieder zu seiner eigenen Balance findet. Dieser Prozess ist dazu für viele Frauen mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden, was noch mehr verdeutlicht, welch starken Einfluss die Pille hat.



JULIA 

Die Pille wirkt sich auf den gesamten Organismus aus und ich bin der festen Überzeugung, dass die Einnahme Ursache vieler hormonell bedingter Störungen und Beschwerden ist. Ich habe es glücklicherweise durch eine konsequente und ganzheitliche Ernährung geschafft, meinen Hormonhaushalt wieder in Balance zu bringen. 

Deshalb stellen wir Dir im Folgenden Deine NATÜRLICHEN Alternativen vor. All diese Methoden nehmen keinen Einfluss auf Deinen Zyklus oder Hormonhaushalt!

Damit Du Dich gut informiert und frei für die optimale Variante für Dich entscheiden kannst.


Kupferspirale

Die Kupferspirale ist ein kleines, weiches Kunststoffstäbchen, welches von der Gynäkologin in die Gebärmutter eingesetzt wird.

Dort wirkt sie lokal, indem sie kontinuierlich klitze kleine Mengen Kupfer abgibt. Dieses Kupfer hemmt zum einen die Beweglichkeit der Spermien und setzt dessen Lebensdauer herab. Zum anderen verändert das Kupfer die Gebärmutterschleimhaut, sodass, auch wenn es einmal zur Befruchtung kommen sollte, keine Chance zur Einnistung der Eizelle gibt.

Dein Hormonhaushalt bleibt hier vollkommen unberührt und Du hast mehrere Jahre lang ein sicheres Verhütungsmittel an Deiner Seite.

Nachteil: Es ist kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gegeben. Dazu kann sich die Spirale auf die Intensität und Regelmäßigkeit Deiner Blutung auswirken. Jeder Körper reagiert individuell und manch einer kommt mit dem Einsetzen eines Fremdkörpers nicht zurecht. Hier ist die individuelle Beratung und Eignung besonders wichtig. Hinzu kommt, dass es zu Einschränkungen bei bestimmten Sportarten kommen kann, wie z.B, beim Vibrationstraining. Sitzt die Spirale nicht perfekt, kann es auch dazu kommen, dass sie beim Sex sowohl für Dich als auch Deinen Partner spürbar ist.


Diaphragma

Beim Diaphragma handelt es sich um eine kleine Kappe, die aus Latex oder Silikon besteht. Diese wird individuell von Deiner Gynäkologin für Dich angepasst, sodass sie auch optimal sitzt und ihren Zweck erfüllt. Sie wird vor dem Sex eingesetzt und verbleibt auch danach noch einige Stunden in Deiner Scheide.

Die Kappe kommt im Set mit einer samenabtötenden Creme, die immer mit verwendet wird. Gemeinsam bilden sie eine sichere, mechanische Verhütungsmethode, die sich in keinster Weise auf Deinen Zyklus auswirkt.

Dein Diaphragma ist mehrere Jahre verwendbar und somit auch eine besonders nachhaltige Option.

Nachteil:  Auch beim Diaphragma ist kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gegeben. Das Einsetzen erfordert noch etwas mehr Übung als beim Kondom, was in Kombination mit dem Auftragen der Creme durchaus ein kleiner Lustkiller sein kann. 

KONDOM

Das Kondom ist das wohl bekannteste mechanische Verhütungsmittel. Es ist einfach erhältlich, simpel in der Anwendung und gilt als extrem sicher. Ein ganz besonderer Vorteil des Kondoms ist, dass es vor vielen sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. 

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch einige Latex-Alternativen für Allergiker und das Ganze in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Beschichtungen. 

Nachteil: Das Überziehen braucht ein kleines bisschen Übung und manch einer empfindet diesen Prozess als kleinen Lustkiller.

Aber ehrlich gesagt, können wir damit doch ganz gut leben, denn Safer Sex ist immer noch das Ziel No.1


NFP

NFP bedeutet natürliche Familienplanung und hierbei geht es darum, die Signale Deines Körpers zu deuten und dementsprechend Dein Sexualleben anzupassen. Sprich: Je nachdem, ob ein Kinderwunsch besteht oder nicht, wird also während der fruchtbaren Tage Enthaltsamkeit geübt oder besonders viel Zeit in den privaten Gemächern verbracht.

Der weibliche Körper ist ein wahres Wunderwerk und wenn wir die Signale einmal richtig zu deuten verstehen, ist es erstaunlich, wie gut wir unseren Alltag danach ausrichten können.

Unser Körper durchläuft unterschiedliche Zyklusphasen und jede dieser Phasen hat andere Symptome. Kannst Du diese auswerten, weißt Du ganz genau, womit Dein Inneres gerade beschäftigt ist.

So verstehst Du übrigens auch besser, warum zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmte Symptome, wie Kopfschmerz o.ä. auftreten.


Von der Pubertät bis zu den Wechseljahren ist der weibliche Körper bereit, befruchtet zu werden und sich somit fortzupflanzen. Zu diesem Zweck durchläuft er unterschiedliche Phasen, die wir als weiblichen Zyklus oder Menstruationszyklus bezeichnen. Dein Zyklus beginnt am ersten Tag der Monatsblutung und endet am Tag vor der nächsten Periode. Dein Körper sendet während der drei unterschiedlichen Phasen auch ganz unterschiedliche Signale: 

1. Follikelphase: Der Östrogenspiegel (Glückshormon) wächst täglich und somit hebt sich auch Deine Stimmung.

2. Eisprungphase (Ovulation): Die großen Östrogenmengen regen die Hirnanhangdrüse zur Ausschüttung des LH + FSH an. Der hohe LH-Spiegel veranlasst die reife Eizelle in den Eileiter zu entlassen (Ovulation). Diese ist nun ca. 24 Stunden befruchtungsfähig.

3. Lutealphase: Progesteron+Östrogen sorgen für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Stimmungsmäßig geht es nach einigen Tagen bergab, da die Produktion beider Hormone (bei nicht zustande gekommener Schwangerschaft) eingestellt wird. Dieser Abfall kann sich sehr deutlich in Deiner Laune widerspiegeln.



Die NFP Methode basiert genau auf der Auswertung dieser Signale. Dabei gibt es mehrere Faktoren zu beachten. Z.B. den sog. Zervixschleim. Zervixschleim ist das, was Du wahrscheinlich als Ausfluss wahrnimmst. Dieser ist dafür zuständig, Deinen Muttermund vor schädlichen Bakterien zu schützen. Er wird im Gebärmutterhals hergestellt und verändert sich je nach Zyklusphase. Zervixschleim ist jedoch gar nicht so leicht zu deuten, da sich die Konsistenz gerne mal von den unterschiedlichsten Faktoren beeinflussen lässt. Einfacher ist hier die Messung Deiner Körpertemperatur. 

Basaltemperatur 

Ein weiteres Symptom, welches Dein Körper zeigt, ist die Veränderung der Basaltemperatur. Darunter ist Deine morgendliche Körpertemperatur zu verstehen. Und zwar direkt nach dem Aufwachen, noch vor dem Aufstehen.

Diese Temperatur verändert sich im Laufe Deines Menstruationszyklus, sodass sie ein eindeutiges Indiz für fruchtbare Tage sein kann. Um die Zeit des Eisprungs steigt sie ein wenig an

Zur korrekten Auswertung muss auch noch Deine persönliche Zykluslänge berücksichtigt werden.

Der weibliche Zyklus beginnt am Tag, wenn die Menstruation eintritt und endet am Tag bevor die nächste Menstruation eintritt. Dieser Zyklus variiert nicht nur von Frau zu Frau, sondern manchmal auch von Zyklus zu Zyklus.

Das kann mit vielen Dingen zusammenhängen. Stress, Schlafmangel, Alkoholkonsum oder Krankheit können hier erheblichen Einfluss auf Deinen Eisprung nehmen und müssen unbedingt beachtet werden.

Und weil all diese Punkte besonders wichtig sind, um sich auf die Werte verlassen zu können, ist bei der NFP Methode Genauigkeit gefordert.

Deshalb empfiehlt sich hierfür ein Zykluscomputer. Der übernimmt nämlich den komplizierten Part. Du musst lediglich morgens Deine Temperatur messen und eingeben, ob Du Deine Periode hast.

Mit der NFP Methode entscheidest Du Dich für einen natürlichen und selbstbestimmten Weg. Du lernst Deinen Körper sehr genau kennen, was auch für sämtliche andere Bereiche sinnvoll ist. Dein Hormonhaushalt bleibt unberührt und kann sich genau so entwickeln, wie Dein Körper es benötigt.

Darin liegt auch der größte Vorteil dieser Methode. Denn Du entwickelst ein Bewusstsein für Deinen Körper und Deinen Zyklus. Wir Frauen sind Zykluswesen und die Akzeptanz dafür ermöglicht Dir Zusammenhänge besser zu erschließen und Deinen Körper für das, was er alles kann wertzuschätzen. 

Mit dieser natürlichen und ganzheitlichen Methode ist allerdings (während der Zeit, in der kein Kondom genutzt wird) auch kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gegeben! 


Nochmal im Überblick ... 


Du kannst Deinen Körper tatkräftig unterstützen. Denn zu einem natürlichen und ganzheitlich orientierten Lebensstil gehört auch, ihn mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.



JULIA 

Trotz eines gesunden Lifestyles schaffen wir es nicht immer, uns in ausreichendem Maße mit all den wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Da künstliche Präparate für mich nicht in Frage kommen, haben wir InnoNature ins Leben gerufen. Unsere Produkte setzen genau hier an und helfen dabei, den Vitalstoffhaushalt ganzheitlich auszugleichen.


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Julia Lang

Fachberaterin für holistische Gesundheit® und Gründerin von InnoNature.



Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und sende herzliche Grüße und ein hohes Wohlbefinden.

Julia


2 Kommentare

  • Liebe Laura,

    vielen Dank für Deine Anmerkung. Wir haben den Artikel noch ein wenig ergänzt :)

    Herzliche Grüße & ein hohes Wohlbefinden

    InnoNature
  • Schade, dass bei der Vorstellung der NFP-Methode keine Nachteile aufgeführt werden. Bei den anderen Verhütungsmöglichkeiten aber schon. Oder habe ich sie überlesen?

    Viele Grüße
    Laura

    Laura

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